Vom (Leinen) Loslassen: „Der kleine Bär und sein kleines Boot“

Ein kleiner Bär besitzt ein kleines Boot, das er über alles liebt und in dem er viele fröhliche Kindheitstage verbringt. Doch auch er wächst zu einem großen Bären heran, sein geliebtes Boot bleibt jedoch zwangsläufig klein… 

Das Buch ist eine feinfühlige Geschichte für Kinder ab zwei Jahren über das Erwachsenwerden und die Gefühle, die einen dabei begleiten: Man freut sich sehr über alles, was man nun schon besser kann und auf das, was das Leben noch alles Spannendes bereithält. Und umso erwachsener man wird, desto wehmütiger kann das einen manchmal stimmen. Erwachsene mit Sicherheit noch einmal stärker als die Kleinen. 

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Der Bär tut in der Zeit des Erwachsenwerdens aber genau das Richtige: Er gibt sein Boot und damit sein Glück weiter an einen anderen kleinen Bären und sich an ihm zu freuen ist für ihn beinahe so schön wie die Zeit als er noch ein kleiner Bär war. Aus Erfahrung weiß ich auch, dass Zweijährige dieses Buch schon sehr gerne vorgelesen bekommen, vorwiegend als Gute-Nacht-Geschichte.

Eine wirklich schöne, aber keinesfalls kitschige Geschichte über das Großwerden, Abschiednehmen, Loslassen aber trotzdem Glücklichsein. Und vor allem eine Geschichte für die ganz Kleinen und die Großen, die einmal genauso klein waren.

(Werbung, unbeauftragt, Buch selbst gekauft)

Eve Bunting und Nancy Carpenter Der kleine Bär und sein kleines Boot ab 2 Jahren, Gerstenberg, erschienen am 8. November 2011, 978-3836953467

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