Funkelndes Farbenfeuerwerk: „Der Fuchs, der den Himmel malte“

Die Eule sucht jemanden, der den Himmel malt. Der kleine Fuchs nimmt diese Herausforderung an und macht sich unsicher auf den Weg, diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen. Aber wie soll er die Farbe finden, die den Himmel am besten abbildet? Weiterlesen

Zeichne mir ein Schaf: „Der kleine Prinz“

Schon vor seinem Erscheinen hat mich dieses Buch angelacht. Allerdings hatte ich auch ein wenig Sorge, dass es sich hier um eine ganz kitschig-klebrige Version handelt, die auf wenige Sätze heruntergebrochen mit großem Tamtam nur auf das allzu bekannte „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut“ hinsteuert. Aaaaber: Meine Neugierde hat sich gelohnt und meine Vorurteile haben sich zum Glück nicht bestätigt. Weiterlesen

Mut zur Fantasie: „Das rote Ding“

Einem kleinen Mädchen fällt an einer Promenade ein rotes Ding auf, das im Wasser vorbeischwimmt. Es ist sich schnell sicher, dass das nur die Spitze einer Walflosse sein kann. Aber nein! Weiterlesen

Ein Geschenk auf Reisen: „Das ist für dich“

Der Fuchs möchte dem Hasen gerne eine Freude machen und schenkt ihm daher eine schöne Salatschüssel. Die nimmt der Hase dankend an. Allerdings sieht er darin keine Salatschüssel, sondern einen Stuhl. Mist, einen Stuhl hat er doch schon. Weiterlesen

Vom (Leinen) Loslassen: „Der kleine Bär und sein kleines Boot“

Ein kleiner Bär besitzt ein kleines Boot, das er über alles liebt und in dem er viele fröhliche Kindheitstage verbringt. Doch auch er wächst zu einem großen Bären heran, sein geliebtes Boot bleibt jedoch zwangsläufig klein…  Weiterlesen

Spaß für alleeeee: „Mit Papa im Zoo“ von Coralie Saudo

„Wann sind wir dahaaa? Wie lange noooch? Ich muss mal Pipiii!“ Wer kennt das nicht, wenn die lieben Kleinen auf dem Rücksitz vor Langeweile anfangen zu maulen. Das kommt nicht nur im Auto vor. Was passiert aber bitteschön, wenn Papa mal ungeduldig ist und sonntagsmorgens uuuuuunbedingt in den Zoo möchte und gar nicht mehr aufhört zu quengeln? So ergeht es im Buch einem kleinen Jungen. Kaum ist er aufgestanden, will Papa auch schon los in den Zoo. Am Eingang des Zoos kann Papa es dann gar nicht abwarten – er kann einfach nicht stillstehen. Im Zoo selbst bleibt der kleine Junge dann auch nicht vor Wutausbrüchen verschont, beispielsweise dann, wenn Papa unbediiiiiingt jetzt und hier und gleich und sofort ein Eis möchte. Auch der Souvenirladen fordert dem Jungen eine große Portion Geduld ab. Und zu guter Letzt büchst Papa auch noch aus… Weiterlesen

Problemchen am Pol: „Paule Pinguin allein am Pol“ von Jory John

Pinguin Paule hat mal wieder keinen guten Tag: Ihm ist kalt, er hat Hunger, er möchte seine Ruhe haben und zu guter letzt ärgert er sich gewaltig, dass Pinguine einfach nicht fliegen können. Niemand kann es ihm recht machen und – noch schlimmer! – niemand interessiert sich für sein Gezeter. Da muss das Walross einschreiten…
Weiterlesen

Finde deine eigene Tür: „Luftigruß“ von Maja Kastelic

Ein Bilderbuch (fast) ohne Text? Kann das gehen? Ja! Hier sogar unglaublich gut!

Ein Junge wird von einem kleinen Papierflieger aus dem Haus gelockt und läuft ihm staunend hinterher. Er kommt an verlassenen Häusern vorbei und muss durch dunkle Gassen gehen. Plötzlich öffnet sich eine Tür, hinter der Licht brennt. Eine Katze steckt ihren Kopf heraus und wie von selbst versteht der Junge, dass er ihr durch das Haus folgen soll. Dabei entdeckt er wie bei einer Schnitzeljagd Kinderzeichnungen, die ihm den Weg durch die verwinkelten Flure und verlassenen Räume weisen. Schließlich erklimmt er einen hell erleuchteten Dachboden, auf dem er auf ein kleines Mädchen trifft, das unermüdlich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht viele weitere Papierflieger bastelt… Weiterlesen

Sich an kleinen Dingen erfreuen: „Ausnahmsweise“ von Ingrid Sissung

Kennt ihr noch das Gefühl, wenn euch als Kind ein Erwachsener gesagt hat: „Auuuusnahmsweise darfst du heute…“? Ich habe damals die Ohren gespitzt, Kribbeln im Bauch bekommen und wahrscheinlich laut „Jaaa!“ gerufen. Dabei war es mir glaube ich ganz egal, was ich nun ausnahmsweise mal durfte. Es war eben einfach ein „ausnahmsweise“ – und das reichte mir vollkommen.

Bei Florentine ist es ähnlich. Sie freut sich sehr, denn es steht ein Wochenende bei ihrer Patentante Martina und deren Freund Holger vor der Tür. Das Besondere an den Wochenenden bei ihnen ist, dass Florentine dort lauter Sachen machen darf, die sie zu Hause lieber nicht tun soll: Dem Briefträger die Tür öffnen, in die Badewanne hüpfen anstatt nur zu duschen oder so viel Nachtisch essen wie sie möchte. Leider hat alles Schöne und Aufregende mal sein Ende… Weiterlesen

Freude ist bunt: „Der Besuch“ von Antje Damm

Freude und auch Freundschaft sind für uns etwas sehr Abstraktes. Wenn man jemanden fragt „Was ist für dich Freude?“, dann könnte man als Antwort möglicherweise Folgendes hören: „Freundschaft ist etwas ganz Besonderes und irgendwie Warmes, eben ein Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit wie eine kuschelige Decke im Rücken, die vor Kälte schützt.“ Freude und Freundschaft sind für uns häufig aber irgendwie dann doch nicht so recht verbalisierbar. Und wenn wir über sie sprechen möchten, müssen wir uns (und tun es auch!!) anderer sprachlicher Mittel bedienen. In Bilderbüchern ist das aber nicht immer möglich ohne im Text auf eine metaphorische Ebene auszuweichen. Antje Damm hingegen bedient sich in ihrem Buch unglaublich sensibel einer viel einfacheren Lösung: Weiterlesen