Mach die Flatter: „FlatterVogelFest“

Max Wurm und Fledermaus Flapps sind ziemlich beste Freunde und spielen jede freie Minute miteinander. Eines Tages aber will Max früh zu Bett gehen, um am nächsten Tag für das Flattervogelfest fit zu sein. Traurigerweise hat nur er eine Einladung bekommen. An Flapps haben die anderen Vögel nicht gedacht. Sie ist schließlich eine Fledermaus, und die sind bekanntlich nur nachts wach. Weil sie auch unbedingt mal auf eine Party möchte, klaut Flapps Max` Einladung und schleicht sich davon. Aber das Fest hat sie sich irgendwie anders vorgestellt. Und dann kommt ihr auch noch eine Idee, die zugegebenermaßen nicht die allerbeste ist…  Weiterlesen

Hattu Möööööhrchen?: „Hase Hibiskus und der Möhrenklau“

Hase Hibiskus traut seinen Augen nicht: Wer um Himmels Willen hat sich an seine Möhren rangemacht??!! Er wollte doch nur ganz kurz den Salzstreuer aus dem Haus holen, um dann sein Möhrenpicknick auf der Bank vor seinem Haus fortzusetzen. Aber als er wiederkommt, ist sein köstlicher Snack über alle Berge! 

Empört macht sich Hibiskus auf den Weg, um den hinterhältigen Möhrendieb zu stellen. Aber weder seine Freunde Esel Fred, Eule Uli oder Schlange Ludo können weiterhelfen. Er befragt sie alle und obwohl die Spuren für Hibiskus eindeutig sind, kann ihm niemand so recht weiterhelfen. Aber als plötzlich sein Freund Maximus Theophrastus Bombastus Maus, kurz Maxi (süßer Name oder?), vor seinem Haus steht, hat Hibiskus eine ganz heiße Spur. Und die führt seltsamerweise an den Ort des Verbrechens zurück. Weiterlesen

Eine haarige Geschichte: „Glattes Haar wär wunderbar“

Ein kleines Mädchen hat ein „Problem“: Es hat orangerote, abstehende und furchtbar eigenwillige Locken. Die kleine Dame ärgert sich riesig darüber, warum gerade sie mit diesen biestigen Ringeln auf die Welt gekommen ist. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als glattes Haar. Sie hat es schon mit Wasser, Bürsten, Klebeband, Luftballons und Büchern probiert, aber nichts will helfen. Sogar ihre Freunde haben ihre Haare schon in die Länge gezogen. Vergeblich. Sie bleiben gelockt. Resigniert lässt sie schließlich von ihren Haaren ab. Genau in diesem Moment taucht ein anderes Mädchen auf und es hat genau das, was sich der kleine Wuschelkopf so sehr wünscht…

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Der Traum vom Fliegen: „Irgendwohin“ von Gus Gordon

Gans George lebt zurückgezogen in einem kleinen Haus. Seine größte Leidenschaft ist das Backen. So ist es kein Wunder, dass er immer wieder Besuch von anderen Vögeln bekommt, die bei einem leckeren Stück Apfelstrudel von ihren Flügen in die weite Welt erzählen. Alle wollen, dass George es ihnen gleichtut – er soll auch einmal „irgendwohin“ fliegen, Hauptsache er sieht mal was von der Welt. Aber George kann nicht weg: Er muss schließlich backen, bügeln und zum Yoga. Doch dann wird ihm im Winter schmerzlich bewusst, dass alle seine Freunde ausgeflogen sind. Ihm bleibt nur noch Bär Pascal, denn der kann schließlich nicht fliegen. Pascal wiederum ist verdutzt, dass George nicht mit in die Wärme geflogen ist. Da vertraut ihm George sein Geheimnis an: Er kann gar nicht fliegen! Pascal beschließt, George zu helfen und bei einer gemütlichen Lesestunde haben beide einen wundervollen Geistesblitz… Weiterlesen

Ein Hase im Wolfspelz: „Ich bin ein Wolf, sagt Hase“ von Jadwiga Kowalska

Hase und seine Freunde Maulwurf, Eule und Igel spielen für ihr Leben gern Verstecken. Doch auch der schönste Tag geht einmal zu Ende. Es wird Nacht im Wald und Hase muss sich ganz allein auf den Heimweg machen. Er ist furchtbar ängstlich und rennt so schnell er kann zu seinem Bau. Wenn er ein mutiger Wolf wäre, dann müsste er nachts auch nicht solche Angst haben. Wie schön das wäre! Und da kommt Hase eine Idee: Er näht sich ein Wolfskostüm. Seine neue Verkleidung muss er direkt am nächsten Tag seinen Freunden zeigen. Aber nanu? Wo sind denn alle hin? Laufen nun etwa seine eigenen Freunde vor ihm davon? Und plötzlich ist da auch noch ein echter Wolf im Wald… Weiterlesen

Schlaf gut, kleiner Löwe: „Leos wundersame Reise“ von Pamela Zagarenski

Henry und sein Stofftierlöwe Leo sind unzertrennlich. Leo liebt all das, was Henry liebt und umgekehrt. Doch Henrys Familie will ihm nicht so recht glauben, dass Löwe Leo lebendig ist. Eines Tages machen alle gemeinsam einen Ausflug. Henry freut sich schon sehr, Leo den Wald zu zeigen. Am Abend fällt Henry müde, aber glücklich ins Bett. Doch plötzlich ist der Schreck groß: Leo ist weg! Mama und Papa vertrösten Henry damit, dass sie direkt morgen nach Leo suchen. Aber wie soll das gehen? Henry weiß doch ganz genau, dass Leo sich im Wald fürchtet! Dort macht sich Leo derweil mit Hilfe der anderen Waldbewohner auf die Reise… Weiterlesen

Freude ist bunt: „Der Besuch“ von Antje Damm

Freude und auch Freundschaft sind für uns etwas sehr Abstraktes. Wenn man jemanden fragt „Was ist für dich Freude?“, dann könnte man als Antwort möglicherweise Folgendes hören: „Freundschaft ist etwas ganz Besonderes und irgendwie Warmes, eben ein Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit wie eine kuschelige Decke im Rücken, die vor Kälte schützt.“ Freude und Freundschaft sind für uns häufig aber irgendwie dann doch nicht so recht verbalisierbar. Und wenn wir über sie sprechen möchten, müssen wir uns (und tun es auch!!) anderer sprachlicher Mittel bedienen. In Bilderbüchern ist das aber nicht immer möglich ohne im Text auf eine metaphorische Ebene auszuweichen. Antje Damm hingegen bedient sich in ihrem Buch unglaublich sensibel einer viel einfacheren Lösung: Weiterlesen

Das Kind in sich bewahren: „Die sture Raupe Rieke“ von Karoline Herfurth und Claas Engels

Raupe Rieke mag ihr Leben gern. Sie ist jung und fröhlich und macht den lieben langen Tag genau das, wonach ihr gerade ist. Nur an ihre Verwandlung in einen Schmetterling möchte sie nicht denken. Rieke beneidet daher alle Regentropfen, Kuchenkrümel und Seifenblasen, da alle aus ihrer Sicht immer klein bleiben dürfen. Und obwohl Rieke weiterhin ganz stur eine fröhliche Raupe bleibt, wird die Zeit immer knapper. Was soll sie bis zur Verwandlung tun? Weiterlesen

Warme wachsende Erinnerungen: „Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup

Im Wald rieselt leise der Schnee. Inmitten der winterlichen Ruhe legt sich der alte Fuchs auf eine Lichtung und schläft ganz langsam für immer ein. Nach und nach kommen die Tiere des Waldes herbei und trauern um ihren Gefährten. Der Fuchs hat sie verlassen! Aber ein Leben ohne den Fuchs können sie sich doch gar nicht vorstellen! Die Tiere sind traurig und mit jeder weiteren Schneeflocke scheinen die Herzen der Waldbewohner schwerer zu werden. Sie sitzen zusammen, um in gemeinsamen Erinnerungen an ihren Freund zu schwelgen – und erzählen Stunde um Stunde… Ganz langsam wächst aus ihren schönen Erinnerungen etwas Neues heran, das immer größer wird und schließlich allen ein gemeinsames Zuhause bietet.

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Die Letzten werden die Ersten sein: „Beeil dich, kleines Faultier!“ von Tomoko Ohmura

Es ist ziemlich warm ganz oben auf einem großen, wahrscheinlich jahrhundertealten Baum. Was liegt da näher als eine kleine Abkühlung? Das denkt sich auch das Faultier, das ganz oben auf einem der Bäume sitzt. Ganz langsam klettert es verschwitzt aus der Baumkrone und macht dabei seinem Namen alle Ehre: Es geht den Abstieg ganz gemütlich an – es ist ja schließlich auch ein ziiiiiiemlich heißer Tag! Auf dem zugegebenermaßen wirklich langen Weg nach unten begegnet das Faultier auch anderen Tieren. Sie alle sind sofort begeistert von der Idee einer erfrischenden Abkühlung. Alle wundern sich über die Gemütlichkeit des Faultiers, aber es lässt sich nicht beirren und strebt in seinem eigenen Tempo Richtung Wasser. Plötzlich Weiterlesen