Gewinner Deutscher Kinder- und Jugendliteraturpreis 2017, Gewinner Kategorie Bilderbuch: „Hier kommt keiner durch!“ von Isabel Minhós Martins

Ein Buch: Eine linke und eine rechte Seite. Die rechte Seite ist leer, auf der linken steht ein Aufpasser, der die Grenze zwischen beiden Seiten bewacht und darauf achtet, dass niemand einen Fuß auf die „verbotene“ Seite setzt. Diesen Auftrag hat er von einem General, der befohlen hat, dass nur er die rechte Seite betreten darf. Der General möchte im Buch seinen großen Auftritt auf der weißen rechten Seite haben und niemand soll ihm diese streitig machen. Stück für Stück füllt sich die linke Seite des Buches mit Neuankömmlingen, die etwas Dringendes auf der anderen Seite erledigen wollen. Doch wer auch immer neu dazu stößt wird direkt vom Aufpasser abgewiesen. Irgendwann löst ein kleiner Ball des Anstoßes einen großen Tumult aus und ganz unerwartet hat plötzlich jemand anderes seinen großen Auftritt… Weiterlesen

Grenzen durchbrechen: „Hier kommt keiner durch!“ von Isabel Minhós Martins

Ein Buch: Eine linke und eine rechte Seite. Die rechte Seite ist leer, auf der linken steht ein Aufpasser, der die Grenze zwischen beiden Seiten bewacht und darauf achtet, dass niemand einen Fuß auf die „verbotene“ Seite setzt. Diesen Auftrag hat er von einem General, der befohlen hat, dass nur er die rechte Seite betreten darf. Der General möchte im Buch seinen großen Auftritt auf der weißen rechten Seite haben und niemand soll ihm diese streitig machen. Stück für Stück füllt sich die linke Seite des Buches mit Neuankömmlingen, die etwas Dringendes auf der anderen Seite erledigen wollen. Doch wer auch immer neu dazu stößt wird direkt vom Aufpasser abgewiesen. Irgendwann löst ein kleiner Ball des Anstoßes einen großen Tumult aus und ganz unerwartet hat plötzlich jemand anderes seinen großen Auftritt… Weiterlesen

Von mutigen „Neins!“: „Theo weiß, was er will“ von Franziska Seyboldt

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© Carlsen

Eines Morgens sitzt an Theos Bett ein kleiner Mann. Theo ist verwirrt: Er weiß nicht, was er davon halten soll, denn der für alle anderen Menschen unsichtbare Mann stellt Theos Leben ganz schön auf den Kopf! Egal, was Theo gefragt wird – immer ist sein neuer Begleiter Herr Nein mit seiner Antwort schneller: Neiiin, nöööö, neeee! Herr Nein mischt sich einfach überall ein: am Frühstückstisch, im Straßenverkehr und im Kindergarten. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass jeder denkt, Theo würde die patzigen Antworten geben. Er muss Herrn Nein dringend loswerden. Aber wie? Theo weiß sich nicht zu helfen bis er eines Tages entdeckt, was für eine Wirkung sein eigenes „Nein!“ hat. Und siehe da: Herr Nein verschwindet… Weiterlesen