Vorurteile überwinden: „Der schaurige Schusch“ von Charlotte Habersack

Auf dem Dogglspitz, einem Berg irgendwo im Nirgendwo, leben ein Huhn, ein Hirsch, eine Gans und ein Murmeltier. Auf dem Berg, der höher in den Himmel ragt als jeder andere Berg irgendwo im Nirgendwo, passiert meistens nichts besonders Aufregendes – bis sich eines Tages ein neuer Bewohner ankündigt. Allein der Name (der schaurige Schusch!!!) lässt die Bewohner erschauern. Sie erwarten dessen Ankunft mit Schrecken: Niemand hat den schaurigen Schusch je gesehen und doch haben bereits alle Angst vor ihm und seiner Ankunft. Als der schaurige Schusch dann endlich in sein Haus auf dem Berg einzieht, traut sich niemand, ihn anzusehen geschweige denn zu besuchen – bis auf den fünften Bewohner des Dogglspitz, den Party-Hasen. Er nimmt eines Abends die Einladung des schaurigen Schuschs zu einem ersten Kennenlernen an. Und dann passiert auf dem Berg irgendwo im Nirgendwo etwas Unglaubliches, aber doch eigentlich ganz Natürliches… Weiterlesen

Bücherliebe – Bücherdiebe: „Gesucht! Henri, der Bücherdieb“ von Emily MacKenzie

Es gibt viele Bücherfreunde, richtige Liebhaber und bisweilen sogar auch einige Büchersüchtige auf unserem Planeten! Aber niemand ist so vernarrt in Bücher wie Hase Henri. Er ist ein ziemlich hartnäckiger Fall: Henri ist so versessen auf Bücher, dass er nachts in fremde Häuser einsteigt und Kindern ihre Bücher stiehlt. Opfer von Henris Leidenschaft wird auch der kleine Artur. Er muss eines Morgens mit Schrecken feststellen, dass sein Lieblingsbuch verschwunden ist. Artur will dem Bücherdieb auf die Schliche kommen und legt sich auf die Lauer. Aber Henri ist schneller als Artur. Da hilft nur noch eins: Die Polizei muss dem ungeheuerlichen Bücherdiebstahl ein Ende machen. Und siehe da: Sie kann den Dieb durch eine ungewöhnliche Methode schnappen, auf die auch wirklich nur ein hoffnungslos bücherliebender Hase hereinfallen kann. Ganz unerwartet hat Leidensgenosse Artur dann aber doch Verständnis für Henri und eine Idee, wie er den Langfinger davon überzeugen kann, dass Stehlen keine Zukunft hat… Weiterlesen

Von mutigen „Neins!“: „Theo weiß, was er will“ von Franziska Seyboldt

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© Carlsen

Eines Morgens sitzt an Theos Bett ein kleiner Mann. Theo ist verwirrt: Er weiß nicht, was er davon halten soll, denn der für alle anderen Menschen unsichtbare Mann stellt Theos Leben ganz schön auf den Kopf! Egal, was Theo gefragt wird – immer ist sein neuer Begleiter Herr Nein mit seiner Antwort schneller: Neiiin, nöööö, neeee! Herr Nein mischt sich einfach überall ein: am Frühstückstisch, im Straßenverkehr und im Kindergarten. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass jeder denkt, Theo würde die patzigen Antworten geben. Er muss Herrn Nein dringend loswerden. Aber wie? Theo weiß sich nicht zu helfen bis er eines Tages entdeckt, was für eine Wirkung sein eigenes „Nein!“ hat. Und siehe da: Herr Nein verschwindet… Weiterlesen

Zum Dahinschmelzen: „Das Schneemannkind“ von Jörg Hilbert

Schneemannkind Flocke hat einen Traum: Einmal den Frühling kennenlernen. Hilfe bekommt er dabei von Braunbärenfreund Schoko, einem Eiskäufer, der wiederum den Winter gar nicht mag. Schoko lässt sich allerhand Außergewöhnliches einfallen, um Flocke über den Winter zu bringen. Auch im Ernstfall ist er an Flockes Seite und verhindert das Schlimmste… Weiterlesen