Es wird Nacht im Zoo und der Zoowärter macht noch eine letzte Runde. „Gute Nacht, Gorilla! – Gute Nacht, Elefant! – Gute Nacht, Giraffe!“, ruft er den Tieren zu und macht sich auf den Weg nach Hause. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass der freche Gorilla ihm den Schlüssel klaut und sich klammheimlich befreit. Schnell schließt der Affe auch die Käfige der anderen Tiere auf und so zieht die lustige Karawane hinter dem Zoodirektor her – bis in sein Schlafzimmer. Seine Frau bemerkt jedoch den unerwarteten Besuch und begleitet alle Tiere geduldig wieder zurück in den Zoo. Und Gorilla? Der folgt ihr erneut… Weiterlesen
Schlaf gut, kleiner Löwe: „Leos wundersame Reise“ von Pamela Zagarenski
Henry und sein Stofftierlöwe Leo sind unzertrennlich. Leo liebt all das, was Henry liebt und umgekehrt. Doch Henrys Familie will ihm nicht so recht glauben, dass Löwe Leo lebendig ist. Eines Tages machen alle gemeinsam einen Ausflug. Henry freut sich schon sehr, Leo den Wald zu zeigen. Am Abend fällt Henry müde, aber glücklich ins Bett. Doch plötzlich ist der Schreck groß: Leo ist weg! Mama und Papa vertrösten Henry damit, dass sie direkt morgen nach Leo suchen. Aber wie soll das gehen? Henry weiß doch ganz genau, dass Leo sich im Wald fürchtet! Dort macht sich Leo derweil mit Hilfe der anderen Waldbewohner auf die Reise… Weiterlesen
Geheimnisvolles Kribbeln im Bauch: „Erpel liebt Ente“ von René Gouichoux
Pssst! Erpel ist verliebt und zwar in Ente. Das soll aber niemand wissen, vor allem natürlich nicht Ente. In aller Verliebtheit fällt es Erpel jedoch schwer, sein Geheimnis für sich zu behalten. Er beschließt, Gans von Ente zu erzählen. Gans verspricht hoch und heilig, das Geheimnis zu bewahren. Aber weil es so uuuuunglaublich doll in ihrem Bauch brodelt, muss es einfach raus – bei Pute. Und Pute wiederum muss dringend mal Hahn besuchen. Und dann sind alle Tiere bei Ganter zum Geburtstag eingeladen – natürlich auch Ente. Weiterlesen
Die etwas andere Gute-Nacht-Geschichte: „Bring doch mal schnell die Taube ins Bett!“ von Mo Willems
„Gut, dass du da bist.“ So beginnt die Geschichte von der Taube, die nur mal schnell ins Bett gebracht werden soll. Schwups ist der Vater verschwunden und gibt die abendliche Aufgabe an den Leser ab. Die Taube stellt natürlich sofort klar, dass sie keineswegs müde ist. Da wird die bekannte Ich-habe-dich-gar-nicht-verstanden-Taktik angewandt, auf einen interessanten Film im Fernsehen und am Ende der süße Hasi vorgeschoben, zu dem man auf gar keinen Fall „Nein“ sagen kann. Das Kind muss also ziemlich ins Zeug legen… Weiterlesen
Spaß für alleeeee: „Mit Papa im Zoo“ von Coralie Saudo
„Wann sind wir dahaaa? Wie lange noooch? Ich muss mal Pipiii!“ Wer kennt das nicht, wenn die lieben Kleinen auf dem Rücksitz vor Langeweile anfangen zu maulen. Das kommt nicht nur im Auto vor. Was passiert aber bitteschön, wenn Papa mal ungeduldig ist und sonntagsmorgens uuuuuunbedingt in den Zoo möchte und gar nicht mehr aufhört zu quengeln? So ergeht es im Buch einem kleinen Jungen. Kaum ist er aufgestanden, will Papa auch schon los in den Zoo. Am Eingang des Zoos kann Papa es dann gar nicht abwarten – er kann einfach nicht stillstehen. Im Zoo selbst bleibt der kleine Junge dann auch nicht vor Wutausbrüchen verschont, beispielsweise dann, wenn Papa unbediiiiiingt jetzt und hier und gleich und sofort ein Eis möchte. Auch der Souvenirladen fordert dem Jungen eine große Portion Geduld ab. Und zu guter Letzt büchst Papa auch noch aus… Weiterlesen
Vorsicht (ein bisschen) bissig: „Der fürchterliche Hermann“ von Oliver Scherz
Jeden Morgen düst Stig mit seinem Fahrrad durch die Stadt. Und jedes Mal kommt er dabei an Hermann vorbei, dem Hund, der ganz fürchterlich bellt und Mensch und Tier in seiner unmittelbaren Nachbarschaft in den Wahnsinn treibt. Eines Tages nimmt sich Stig fest vor, Hermann zur Rede zu stellen. Hermann ist erstaunt, dass ihn überhaupt jemand fragt, warum er so laut bellt. Schließlich ist er doch ein Wachhund und bekommt Kekse dafür, wenn er Menschen vom Haus fern hält! Stück für Stück hinterfragt Stig Hermanns Verhalten, der immer ruhiger wird und Stig schließlich etwas Unerwartetes zeigt: Seine vergrabenen Ballettschuhe. Hermann hatte schon immer einen ganz besonderen Traum… Weiterlesen
Kindermund tut Wahrheit kund: „Luftabong und Popapier“ von Charlotte Habersack
Wenn ihr eines Tages mit dem „Katzenzettel“ in der Hand aus dem Supermarkt kommt, dann solltet ihr eins beachten: Immer schön nach rechts und links schauen, denn auf der „Einbandstraße“ wimmelt es von „Fahhratten“ und „Omibussen“. Falls es da zu einem „Umfall“ kommen sollte, müsstet ihr ganz schnell einen „Abschleckwagen“ organisieren. Puh, also passt besser auf und haltet euch auf dem Nachhauseweg „Rechtsamwald“ für den Fall, dass ihr dem „Raucherdackel“ begegnet! Weiterlesen
Problemchen am Pol: „Paule Pinguin allein am Pol“ von Jory John
Pinguin Paule hat mal wieder keinen guten Tag: Ihm ist kalt, er hat Hunger, er möchte seine Ruhe haben und zu guter letzt ärgert er sich gewaltig, dass Pinguine einfach nicht fliegen können. Niemand kann es ihm recht machen und – noch schlimmer! – niemand interessiert sich für sein Gezeter. Da muss das Walross einschreiten…
Weiterlesen
Hinter dem Wald wartet das Ende vom Tellerrand: „Borst vom Forst“ von Yvonne Hergane
Der kleine Frischling Borst aus dem Forst ist nicht wie seine anderen Wildschwein-Geschwister. Er tanzt häufiger mal aus der Reihe und verliert beim Waldspaziergang so manches Mal den Anschluss an seine Familie. Eines Tages stößt er im Wald auf etwas Ungewöhnliches, das er noch nie zuvor im Forst gesehen hat: Es ist eckig und scharf und verströmt einen Hauch von Abenteuer. Es ist ein Schneckenhaus, aus dem ihm eine Stimme zuraunt, dass es unbedingt wieder nach Hause möchte. Dieses Ding ist so anders als Borst, so warm und nicht kalt und so weit statt eng. Für Borst ist ganz klar, dass er die Herkunft dieses Dings unbedingt herausfinden muss. So macht er sich auf den Weg nach „Gegenteil“. Auf seinem Weg erklärt ihm eine Möwe, dass er dazu unbedingt zum Meer gehen muss. Und plötzlich kennt Borst ganz genau sein Ziel: das „Mehr“… Weiterlesen
Finde deine eigene Tür: „Luftigruß“ von Maja Kastelic
Ein Bilderbuch (fast) ohne Text? Kann das gehen? Ja! Hier sogar unglaublich gut!
Ein Junge wird von einem kleinen Papierflieger aus dem Haus gelockt und läuft ihm staunend hinterher. Er kommt an verlassenen Häusern vorbei und muss durch dunkle Gassen gehen. Plötzlich öffnet sich eine Tür, hinter der Licht brennt. Eine Katze steckt ihren Kopf heraus und wie von selbst versteht der Junge, dass er ihr durch das Haus folgen soll. Dabei entdeckt er wie bei einer Schnitzeljagd Kinderzeichnungen, die ihm den Weg durch die verwinkelten Flure und verlassenen Räume weisen. Schließlich erklimmt er einen hell erleuchteten Dachboden, auf dem er auf ein kleines Mädchen trifft, das unermüdlich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht viele weitere Papierflieger bastelt… Weiterlesen